SONNENSCHUTZMITTEL

 

Sonnenschutzmittel werden auf die Haut aufgetragen, um die negativen Wirkungen de Sonnenstrahlung zu mindern oder zu verhindern.
Nach Europäischen Recht sind UV-Filter über Zweckbestimmung definiert. Sie sind demnach Stoffe die ausschließlich oder  überwiegend dazu bestimmt sind die Haut durch Absorption, Reflexion oder Streuung bestimmter UV-Strahlung gegen bestimmte UV- Strahlung zu schützen.
Unabhängig davon ob es sich um organische oder anorganische, sogenannte chemische oder physikalische, natürliche oder künstliche UV-Filter handelt, alle UV –Filter sind dieser Definition zugeordnet.
Organische Sonnenschutzmittel sind relativ komplexe Moleküle, die bis zu einem gewissen Grad in die Haut aufgenommen werden.
Der bekannteste Sonnenschutzfilter ist PABA (Para- Amino Benzoesäure). PABA wurde so bekannt, weil eine beträchtliche Anzahl von Menschen allergisch darauf reagierte.
Die meisten Produkte sind jetzt “PABA Free”, aber viele Menschen haben immer noch Probleme mit dem einen oder anderen organischen Sonnenschutzmittel. Zum Beispiel ist Benzophenon (Oxybenzon) ein organischer Sonnenschutzfilter, der häufig verwendet wird, und am meisten mit Nebenwirkungen reagiert. Physikalische Sonnenschutzmittel Eine Alternative zu synthetischen UV –Schutzfiltern sind Präparate aus der Naturkosmetik mit Mineralien-Pigmenten wie Titandioxid oder Zinkoxid. Zinkoxid und Titandioxid sind die beiden, die häufig verwendet werden. Die meisten Menschen assoziieren Zinkoxid mit einer weißen dicken Paste. Rettungsschwimmer haben diese verwendet. Es war bekannt, die beste Sonnencreme zu sein, aber es war kosmetisch inakzeptabel und wurde daher nur von Rettungsschwimmern oder Hautkrebspatienten verwendet.
Zum Glück haben sich die Dinge verändert und man kann jetzt physikalische Sonnenschutzmittel bekommen die transparent sind. Zinkoxid, zum Beispiel wird jetzt so hergestellt, dass die Partikel so klein sind, dass man sie nicht sehen kann. Dieser physikalische/mineralische Sonnenschutz wird als mikrofeines Pulver bezeichnet.  Z-COTE (mikrofeines Zinkoxid) ist ein Beispiel. Die Sonnenschutzhersteller verwenden jetzt Z-COTE und andere mikrofeine Pulver als Zutaten in ihren Sonnenschutzmitteln. Zinkoxid ist der primäre Wirkstoff in vielen Babypflegeprodukten und hat somit eine sehr lange Geschichte der sicheren Verwendung und ist nicht mit allergischen Reaktionen verbunden. Aus diesem Grund sind physikalische Sonnenschutzmittel, wie Zinkoxid, ideal für Strandprodukte und für Produkte wie Feuchtigkeitsspender und Make-up, die jeden Tag verwendet werden können und sind somit verträglicher sind.
Die meisten der organischen Sonnenschutzmittel blockieren nur UVB-Strahlen Titandioxid blockiert einige UVA-Strahlen. Beim Kauf eines Sonnenschutzmittels sollte mindestens ein SPF 15 und vorzugsweise ein Zinkoxid enthalten sein.(Broad Spectrum)
Es wird empfohlen. Sich etwa 20 Minuten, bevor man sich in die Sonne begibt einzucremen. Die Wirkstoffe im Sonnenschutzmittel brauchen eine Weile, um sich mit der Haut zu verbinden  und ihren vollen Schutz auszubilden.
Um soviel Strahlung wie möglich abzublocken, sollte man mindestens ein  Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 verwenden. Während der Lichtschutzfaktor 15 ungefähr 95 % der schädlichen UV-Strahlung abblockt, blockt der Lichtschutzfaktor 30 ungefähr 97% ab. Deshalb sind die meisten Gesundheitsexperten einverstanden, dass ein SPF 15 genug ist. Davon ausgegangen, dass der Sonnenschutz richtig angewendet wird.
Der von Fachgesellschaften festgelegter Richtwert sind zwei Milligramm pro Quadratzentimeter Hautfläche. Für den gesamten Körper brauchen Sie ungefähr 30 Gramm.
Manche Menschen versuchen, genügend Schutz  zu erreichen, indem man einen höheren SPF benutzt, aber weniger davon. Zum Beispiel zu denken, dass wenn man ein bisschen SPF 30 benutzt, es genauso schützt wie SPF 15 in größerer Menge angewendet. Leider funktioniert das nicht so. Der SPF-Wert kann etwas kompliziert sein, da sich der Schutz nicht proportional verlängert. Zu guter Letzt benutzen Sie SPF 15 korrekt.